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Grundgedanke

Im Rahmen des Nordclusters, an dem neben der Universität Bremen (IUV), die Technische und Markomolekulare Chemie der Universität Hamburg, die Technische Chemie II der Universität Oldenburg und die Technische Chemie der Universität Rostock beteiligt sind, ist das wesentliches Ziel des Vorhabens die Entwicklung von Praxismodulen für Studierende der Chemie und Ingenieurswissenschaften sowie die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften auf dem Gebiet der Mikroverfahrenstechnik. Neben den wesentlichen theoretischen Grundlagen der Mikroverfahrenstechnik soll hierbei der praktische Umgang mit Komponenten der Mikroverfahrenstechnik vermittelt werden, wofür eine Versuchsanlage für Ausbildungszwecke konzipiert werden soll, die von den Hochschulen des norddeutschen Clusters gemeinsam genutzt werden kann.
Hierbei werden Erkenntnisse aus aktuellen Forschungsprojekten angewendet, um den Studierenden das Potenzial der Mikroverfahrenstechnik anhand praktischer Beispiele zu verdeutlichen. In einem Industriebegleitkreis mit Vertretern der chemischen und pharmazeutischen Industrie sowie Komponentenherstellern soll das Lehrprogramm jedes Semester evaluiert werden, wobei die Studierenden aktiv durch die Präsentation von Versuchsergebnissen am Optimierungsprozess teilnehmen. Das Lehrprogramm und die Praktikumsversuche sollten so gestaltet werden, dass eine Durchführung an anderen Hochschulen im norddeutschen Raum übertragbar ist.
Die hierfür erforderlichen Versuche an der Praktikumsanlage soll mit Hilfe einer web-basierten Mess-, Steuer- und Regelungstechnik ferngesteuert werden.